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Energienews


23.06.2017

Hendricks: Naturverträgliche Energiewende ist möglich

Damit eine komplett erneuerbare Energieversorgung in Deutschland im Einklang mit der Natur gelingen kann, müssen fünf Leitlinien beachtet werden, die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks vorgestellt hat. Zu den zentralen Elementen gehören ambitionierte Effizienzmaßnahmen und ein stärkerer Ausbau gebäudenaher Anlagen wie Solarmodule auf Dächern und Fassaden oder Wärmepumpen.

Hendricks: „Entscheidend für eine naturverträgliche Energiewende ist, dass wir sparsamer mit Energie umgehen, auch wenn sie in Zukunft 100 Prozent erneuerbar ist. Denn wir haben zwar unbegrenzt Wind und Sonne, aber die naturverträglichen Möglichkeiten, die Anlagen aufzustellen, bleiben begrenzt. Außerdem sollten wir beim weiteren Ausbau der erneuerbaren Energien verstärkt die Gebäude nutzen und Solarenergie vor allem auf Dächern und Fassaden gewinnen.“

Weitere Elemente eines naturverträglichen Ausbaus seien ein schonender und standortoptimierter Ausbau der Windenergie an Land und See, die Gewinnung von Biomasse aus Rest- und Abfallstoffen sowie eine naturverträgliche Nutzung der Wasserkraft. Das BMUB stellt fest, dass diese Leitlinien auch bisher schon zunehmend bei der Energiewende berücksichtigt werden, dass sie aber für die weitere Entwicklung hin zu einer komplett erneuerbaren Energieversorgung in den nächsten Jahrzehnten noch stärker verankert werden müssen.

Die „Fünf Punkte für eine naturverträgliche Energiewende“ von BMUB und BfN finden Sie unter www.bmub.bund.de. Sie wurden hergeleitet aus den Forschungsarbeiten des Bundesamtes für Naturschutz zum Thema „Naturschutz und Erneuerbare Energien“. Die Zwischenergebnisse des Forschungsprojekts am IUP Hannover finden Sie unter www.natur-und-erneuerbare.de




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